Wie ich zu meiner Arbeit gekommen bin
Schon als Kind habe ich mich am liebsten zwischen den ‚Welten’ bewegt. Mich faszinierte das Eintauchen in die Stille der Nacht, die Natur, die lautlosen Gespräche mit Verstorbenen und unsichtbaren Seelengefährten, die meine Wahrnehmungen beflügelten und die zu verstehen schienen, in welcher inneren Welt ich mich bewegte. Ich fühlte mich geborgen, getragen und lernte mir selbst und meiner eigenen Natur immer mehr zu vertrauen. Erfahrungen während der Schulzeit führten dazu, dass ich mich weigerte, mir irgend ein Wissen ‚überstülpen’ zu lassen. Ich hatte meine eigenen Antworten und vertraute ihnen.
Während Schulprüfungen machte ich wiederholt die Erfahrungen von so genannten ‚Blackouts’ – absolute Leere im Kopf. Das führte dazu, dass ich lernte, bewusst meine inneren Begleiter um Hilfe zu rufen – und siehe da, ich schrieb und antwortete, was ich in mir wahrnahm. Diese Antworten kamen direkt aus dem Nichts…
Meine Erfahrung war, wenn ich um Hilfe bitte, ist die Antwort schon da. Ich spürte ein intuitives Wissen, insbesondere in Bezug auf Zahlen: sie erschienen mir ‚heilig’. Daher löste ich Algebra-Aufgaben auch auf meine Art, z.B. mit geometrischen Zeichnungen, und ich weigerte mich, mit Zahlen ‚nur’ zu rechnen.
Die meisten Lehrer wussten mit mir nicht viel anzufangen. Nachdem ich mein Abitur gemacht hatte, wollte ich nur eines: meiner eigenen Wahrheit folgen! Das tun, was mir natürlich erschien und woran ich Freude hatte. Ich wollte alles über den Menschen wissen, Körper, Seele und Geist. Weil es ein solches Studium nicht gab, suchte ich mir ein paar Kommilitonen und zusammen stellten wir ein Studium mit den Schwerpunkten Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Ethik und Sozialpsychiatrie zusammen. Ich liebte es, das zu lernen, was mich am meisten interessierte: der ganze Mensch im Einklang mit Erde und Kosmos.
Nach meinem Studium begegnete ich zahlreichen inspirierenden Lehrern, Mystikern, Freunden, Klienten und Orten der Kraft auf der Erde… Alle haben mein Leben durch ihr einzigartiges Sein bereichert und mich darin bestärkt, meiner inneren Kraft und Führung zu vertrauen. Auch Krankheit, Schmerz und Tod waren wichtige Begleiter. Sie halfen mir, neue Wege zu entdecken und die Geburt des Neuen Menschen willkommen zu heissen. Ich lernte, dass die Liebe stärker ist als der Tod und, dass das Leben unendlich ist.
Heute lebe ich erfüllt und glücklich in einer wunderbaren Familie und einem Umfeld, in welchem wir uns gegenseitig unterstützen und täglich miteinander Neues entdecken. Meine Erfahrungen teile ich heute insbesondere in den Neue-Mensch-Gruppen, in denen wir gemeinsam die Wendepunkte dieser Zeit mit gestalten.
Hier fügen sich die Liebe zu meinen Mitmenschen, zur Erde und dem Kosmos mühelos zusammen und ich bin dankbar für jeden Augenblick, den wir miteinander teilen.
Was zu meiner Vision gehört
- Freude an den Menschen, die den Mut haben, ihrem Herzen zu folgen
- Liebevoller, gegenseitiger Respekt vor der Einzigartigkeit aller Lebewesen
- Integration unseres Herz- und Seelenpotenzials
- Erwachen zu unserer Einzigartigkeit
- Ja-Sagen zu dem Geschenk, das wir sind
- Friedliche, liebe- und verantwortungsvolle Co-Existenz aller Lebensformen
- Leben im Einklang mit der göttlichen Schöpfung
- Einverstandensein und Dankbarkeit gegenüber all dem, was uns in dieser Zeit begegnet
- Wahrnehmung der Schönheit allen Lebens, die durch unsere Transformation entsteht


